1. Dezember 2013

R.I.P.D.

© Universal

Regie: Robert Schwentke
Land / Jahr: USA 2013












Der Bostoner Polizist Nick (Ryan Reynolds) wird bei einem gefährlichen Einsatz von seinem Partner Hayes (Kevin Bacon) hinterrücks erschossen. Anstatt aber entweder in den Himmel oder die Hölle zu kommen, landet Nick beim Rest in Peace Department und macht als toter Superbulle mit seinem neuen Partner Roy (Jeff Bridges) Jagd auf Untote.
Inhaltlich, optisch und von seiner Stimmung her ist "R.I.P.D." ein Abklatsch der "Men in Black"-Reihe, jedoch mit weniger Witz und weniger Charme. Einzig die gewisse Harmonie des ungleichen Polizisten-Duos weiß ein wenig zu gefallen. Das horrende Budget von 130 Millionen Dollar wurde für mittelprächtige CGI-Effekte auf den Kopf gehauen. Hier schien das Motto zu lauten: Quantität vor Qualität. Und so sind zwar alle nicht humanoiden Spezial Effekte überzeugend, die Monster sehen aber durchweg total albern aus. Als hätte nicht die haarsträubende Handlung gereicht, so muss natürlich noch ein verräterischer Ex-Partner und ein blödsinniges Uralt-Relikt die krude Geschichte noch weiter ins Lächerliche treiben. Glücklicherweise scheint sich das Publikum langsam an Schwachsinnstiraden wie dieser sattgesehen zu haben: der Film konnte an den weltweiten Kinokassen gerade einmal die Hälfte seines Budget wieder einspielen. Regisseur Robert Schwentke beweist nicht das geringste Gefühl einen Film dieser Art auf die Leinwand zu bringen. Kein Hirn und wenig Herz - da können auch die beiden netten Hauptfiguren nicht mehr viel rausreißen. Das überflüssige 3D sowieso nicht.

Fazit: 35 %

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