14. Januar 2014

Frozen Ground

© Universum

Regie: Scott Walker
Land / Jahr: USA 2013












In den 70er und 80er Jahren wird Alaska von einem erbarmungslosen Serienmörder namens Robert Hansen (John Cusack) terrorisiert. Als ein Mädchen (Vanessa Hudgens) dem Triebtäter entkommen kann, glaubt Polizist Jack Halcombe (Nicolas Cage) dem Killer auf die Spur gekommen zu sein.
Nicolas Cage und John Cusack in den Hauptrollen, das hätte vor 15 Jahren noch die Herzen der Filmfans höher schlagen lassen. Jetzt wirkt ein Thriller wie "Frozen Ground" nur noch wie B-Ware. Erstaunlich an den Leistungen der Darsteller ist aber, das Cusack anscheinend noch weniger Lust hatte als Cage, der wenigstens bemüht ist. Da Regisseur Scott Walker aber aufgefallen sein muss, dass sein Werk nur wenig Spannung und dürftige Darsteller zu bieten hat, entschied er sich dafür fast jede einzelne Szene mit atmosphärischer Musik zu unterlegen.
Als wäre es nicht schon genug gewesen, die Handlung aus zwei unterschiedlichen Perspektiven: Der des Täter und der des Jägers zu zeigen, so gibt es in "Frozen Ground" noch die völlige überflüssige Perspektive der Ausreißerin Cindy. Alle drei Sichtweisen münden natürlich in einem überdramatisierten und an den Haaren herbeigezogenem Finale, in dem als Höhepunkt noch der Zuhälter Clate (50 Cent) ins Spiel kommt. Die weiten Landschaften Alaskas bringen wenigstens noch ein bisschen düstere Stimmung mit und aufgrund nur weniger Längen, kommt trotz dürftiger schauspielerischer Leistungen tatsächlich Unterhaltung auf. Alles in allem ist "Frozen Ground" ein unterdurchschnittlicher Serienkiller-Thriller.

Fazit: 45 %

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