3. Januar 2014

Hai-Alarm am Müggelsee

© X-Filme


Regie: Leander Haußmann, Sven Regener
Land / Jahr: Deutschland 2013












Eigentlich ist alles gut am Müggelsee, aber als ein Hai beginnt sein Unwesen zu treiben, versucht die Stadtführung das Problem diplomatisch zu regeln.
"Hai-Alarm am Müggelsee" hat auf jeden Fall ein Prädikat verdient, dass den üblichen Filmen mit Hai-Thematik verwehrt bleibt: Er geht das Problem auf seine ganz eigene Art und Weise an. Es geht eigentlich nicht um die Bedrohung durch den Meeresjäger, sondern darum wie bürokratisch damit umgegangen wird. Diese Grundoriginalität ist aber einer der ganz wenigen positiven Attribute dieses Werkes von Leander Haußmann, der sich mit "Sonnenallee" und "Hotel Lux" einen Namen gemacht hat. Die Handlung ist extrem langatmig und leblos, was vor allem die Gags von vornherein lähmt. Diese sind zwar sehr zahlreich, aber die Quote der zündenden Witze ist so gering, dass sie von den Rohrkrepierern mehr als egalisiert werden.
Ein dickes Minus sind die oftmals zusammenhanglosen Witze, die überdurchschnittlich oft den Eindruck des Selbstzwecks erwecken. Ebenso lahm ist auch die imposante Schauspielerriege. Henry Hübchen, Michael Gwisdek, Tom Schilling, Benno Führmann, Detlev Buck und viele andere haben mit "Hai-Alarm am Müggelsee" einen Tiefpunkt in ihrer Karriere in der Vita verbucht. Die grauenhafte Musik gibt dem Film noch eine nervtötende Komponente. Wenn man sich schon über Ralf Moellers lachhaften "Hai-Alarm auf Mallorca" lustig machen will, dann sollte man es besser können.

Fazit: 30 %

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