22. Februar 2014

Armour of God - Chinese Zodiac

© Splendid

Regie: Jackie Chan
Land / Jahr: Hongkong, China 2012












JC (Jackie Chan) ist Kunstdieb und hat es sich zur Aufgabe gemacht alle zwölf bronzenen Tierköpfe zu stehlen, die die chinesischen Sternzeichen symbolisieren. Doch einfach wird es selbst für den besten Kunstdieb der Welt nicht, denn die Köpfe befinden sich teilweise in gut gesicherten Sammlung verteilt auf den ganzen Globus.
Jackie Chan-Filme sind immer schnell erkennbar: Eine fröhliche Atmosphäre, wenig Gewalt trotz viel Action und äußerst imposante Stunts. Chan macht seine Tricks alle selbst, nicht umsonst ist er offizieller Guinness-Weltrekordhalter in der Kategorie "meiste Filmstunts von einem lebenden Darsteller". Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass "Armour of God - Chinese Zodiac" sich genau dieser Erfolgsformel bedient.
Etwas erstaunlich ist aber die Gewichtung von Kampfszenen und akrobatischen Stunts. Gekämpft wird nur sehr selten, Chan selbst hat nur eine echte Kung Fu-Szene, in den restlichen Actionszenen springt, fliegt, rollt und rennt er. Und so macht sich der quirlige chinesische Indiana Jones mit einer kleinen Helfergruppe auf die Jagd nach den zwölf bronzenen Tierköpfen.
Auch typisch für einen Jackie Chan-Film: Es geht sehr international zu. Die Diebesgruppe reist um die halbe Welt, bestiehlt Asiaten und Europäer. Der Film gibt es ordentliches Tempo vor, so verwundert es auch nicht, dass die Handlung oftmals in den Hintergrund gedrängt wird und vor den zahlreichen, gut choreografierten Actionszenen kuschen muss.
Im Finale wird es dann aber ziemlich pathetisch und auch technisch ist "Armour of God - Chinese Zodiac" nicht ganz rund, aber der 60 Jahre alte Chan beweist wie positive Action für Jugendliche sein muss: schnell, spektakulär und vor allem nicht gewalttätig. Ein gelungener Jackie Chan-Film, der die Fans nicht enttäuscht. Im Abspann gibt es noch eine nette Montage mit vielen berühmten Szene aus der Karriere des charmanten Chinesen.
Der Bezug zu seinen beiden Action-Abenteuern "Der rechte Arm der Götter" und "Mission Adler" ist allerdings sehr dürftig, sodass der Titel "Armour of God" ein wenig in die Irre führt.

Fazit: 60 %

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