4. Februar 2014

Riddick - Überleben ist seine Rache

© Universum

Regie: David Twohy
Land / Jahr: USA, Großbritannien 2013












Riddick (Vin Diesel) wird zum Sterben auf einem lebensfeindlichen Planeten zurückgelassen. Doch nicht nur die unerbittlichen Bedingungen des Sternes machen ihm das Leben schwer, auch ein Söldnertrupp will ihn tot sehen. Bald stellt sich allerdings nur noch eine Frage: Wer macht hier Jagd auf wen?
Eines muss man den "Riddick"-Filmen attestieren: Regisseur David Twohy, der bei allen drei Filmen Regie führte, bemüht sich immer um eine frische Optik und viele kleine Ideen. So gibt es auch in "Riddick - Überleben ist seine Rache" wieder ein tolles Kreaturendesign, die düstere Atmosphäre und die ungemütliche Optik des Planeten harmonieren gut miteinander.
Inhaltlich ist sich David Twohy allerdings nicht sicher gewesen, was für eine Geschichte er erzählen will. So kämpft sich Riddick in den ersten dreißig Minuten durch die unwirtlichen Lande, bis zum Eintreffen der Killer. Dann gibt es für eine weitere halbe Stunde fast nichts von der Hauptfigur zu sehen und die Killer werden eingeführt, bis es zum Treffen zwischen dem Einzelgänger und seinen Verfolgern kommt. Danach lässt Twohy für den Rest seines Werkes die Waffen sprechen und bezieht nicht klar Stellung, wer der Gute und wer der Böse ist. Es kommt zu zahlreichen Actionszenen, bis die Fronten per Waffengewalt geklärt sind.
Unter dem Strich ist "Riddick - Überleben ist seine Rache" ein optisch gelungener Science-Fiction-Action-Mix mit einer 08/15-Handlung. Mit einem besseren Drehbuch, wäre mehr möglich gewesen.

Fazit: 50 %

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