4. März 2014

World's End, The

© Universal Pictures

Regie: Edgar Wright
Land / Jahr: Großbritannien, USA, Japan 2013












Gary King (Simon Pegg) hegt seit dem Schulabschluss nur einen Wunsch: Mit seinen früheren Schulfreunden endlich einmal alle Pubs ihrer Heimatstadt an einem Abend abzuklappern. Als er mit viel Überredungskunst endlich seine Kumpels zu dieser Kneipentour überreden kann, entwickelt sich der Abend anders als erwartet, denn Aliens haben die Bewohner der Kleinstadt in ihren Bann gezogen.
Wie üblich kann Edgar Wright, Macher von "Shaun of the Dead" und "Hot Fuzz" auch diesmal wieder mit einer ungewöhnlichen Geschichte überraschen, die zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar ist. Von Anfang an wird das Gaspedal durchgetreten und eine gleichermaßen lebensnahe wie auch abgedrehte Story erzählt.
Wie schon die anderen Werke Edgar Wrights so lebt auch "The World's End" von seinen durchgeknallten und mit Makeln übersäten Figuren, die angeführt von Simon Pegg mit britischen Filmgrößen wie Nick Frost, Paddy Considine oder Eddie Marsan besetzt sind. Gute Laune ist vorprogrammiert, die Atmosphäre stimmt, "World's End" macht viel Spaß.
Nach Zombies und Sektenanhängern müssen diesmal Außerirdische als Antagonisten herhalten, die wunderbar schlicht gehalten wurden. Ab der Hälfte der Filmes entwickelt sich die prächtige Komödie zu einer Mischung aus Action-, Horrorfilm und Komödie und legt nochmals Tempo zu. Dabei geht es nicht immer so genial durchdacht wie bei Wrights anderen Werken zu, aber "The World's End" kann trotzdem einige, vor allem komödiantische, Höhepunkte bieten.
"The World's End" ist ein für Regisseur Edgar Wright typisch untypischer Genremix dessen Stärken in den zahlreichen wirklich witzigen und intelligenten Witzen liegen. Die zweite Hälfte steht aber im Vergleich mit "Shaun of the Dead" und "Hot Fuzz" doch ein wenig zurück, denn die Action kann nicht immer vollends überzeugen. "World's End" ist zwar der schwächste Film von Wright, für die meisten anderen Genre-Regisseure reicht der Einfallsreichtum und der Witz des britischen Filmfreaks aber allemal.

Fazit: 70 %

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