9. April 2014

Austenland

© Sony

Regie: Jerusha Hess
Land / Jahr: USA, Großbritannien 2013












Jane Hayes (Keri Russell) ist seit ihrer Kindheit ein großer Fan von Jane Austens viktorianischen Romanzen und möchte sich ihren größten Wunsch erfüllen: In den britischen Themenpark Austenland reisen. Doch nicht alle dort jagen so ambitioniert dem großen Traum hinterher wie Jane.
"Austenland" ist eine dieser typischen romantischen Komödien, die sich fast ausnahmslos an ein weibliches Publikum richten. Es gibt jede Menge kleine Witze, die nicht unter die Gürtellinie gehen und eine fröhliche Stimmung. So hangelt sich der Film an den üblichen Klischees entlang und steuert auf ein absehbares Finale zu.
Die Handlung ist einfallslos und derart vorprogrammiert, dass selbst der einfältige Zuschauer den Verlauf der Geschichte vorhersehen kann. Glücklicherweise spielt aber wenigstens Keri Russell die hoffnungslos romantisch veranlagte Jane auf eine sehr sympathische Art. So läuft der oftmals alberne Literatur-Urlaub nicht völlig ins Leere und kann doch noch ein bisschen Unterhaltung bieten. So charmant wie Jane ist der restliche Trip in die Zeiten von "Stolz und Vorurteil" aber keineswegs.
Die Vorlage, Shannon Hales Roman "Austenland", ist schon keine clevere Kost, da wundert sich auch niemand, dass die filmische Adaption fast genauso hoffnungslos zweck-romantisch ist wie die Protagonistin. Es gibt eine schlichte Liebesgeschichte und eine Handvoll Gags, unter denen ein paar kleine Lacher sind. "Austenland" ist ein kleines Liebesabenteuer, von dem sich selbst Freund(innen) solche Filme nicht viel erhoffen sollten.

Fazit: 45 %

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