3. April 2014

jOBS - Die Erfolgsstory von Steve Jobs

© Concorde

Regie: Joshua Michael Stern
Land / Jahr: USA 2013












Der junge Steve Jobs (Ashton Kutcher) weiß nichts mit seinem Leben anzufangen und bricht sein Studium ab. Zwar hat er eine Anstellung bei Atari, aber da er es nicht ertragen kann für andere zu arbeiten gründet er zusammen mit seinem Freund Steve Wozniak (Josh Gad) die Firma Apple. . .
Kaum ein anderer hat das 20., vor allem aber das 21. Jahrhundert so sehr geprägt wie Steve Jobs. Seine Erfindungen: Der iPod, das iPhone und das iPad haben die ganze Welt erobert. So verwundert es natürlich nicht, dass nur zwei Jahre nach dem Ableben des Apple-Masterminds eine Kino-Biographie die Zuschauer erobern sollte.
Diese lief zwar in den US-Kinos mit mäßigem Erfolg, kostete aber auch nur 12 Millionen Dollar, was man dem Film nicht anmerkt. Kostüme und Requisiten sind zeitgemäß, die Geschichte ist optisch ansprechend.
Der ziemlich unbekannte Regisseur Joshua Michael Stern konzentriert sich bei der Biographie vor allem auf das Wirken des Unternehmers und dessen Aufstieg zu einem der einflussreichsten Menschen der Computerindustrie. Die Story ist zwar nicht spannend - was vor allem daran liegt, dass Jobs Privatleben nur partiell angerissen wird - dafür aber ziemlich interessant.
Eigentlich hätte dieses Biopic wirklich gut werden können, kränkelt aber an einer Personalie besonders: an dem Spiel von Ashton Kutcher. Die Nominierung für die Goldene Himbeere in der Kategorie "schlechtester Hauptdarsteller" ist überzogen, doch Kutchers Leistung ist wahrlich unterdurchschnittlich. Sein Steve Jobs ist stellenweise richtig eindimensional und lässt viel von dem polarisierenden Apple-Chefs missen.
"jOBS" ist eine durchaus sehenswerte Lebens-, Leidens- und Erfolgsgeschichte, für Zuschauer denen es gelingt sich mit dem schwachen Hauptdarsteller Ashton Kutcher abzufinden. Langeweile kommt nicht auf, da es Regisseur Stern wenigstens gelungen ist eine Menge Abwechslung zu bieten, indem er seine Geschichte über mehrere Jahrzehnte erzählt.

Fazit: 60 %

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