26. Juni 2014

Bad Neighbors

© Universal

Regie: Nicholas Stoller
Land / Jahr: USA 2014












Mac Radner (Seth Rogen), seine Frau Kelly (Rose Byrne) und Baby Stella leben ein ruhiges Vorstadtleben, als im Haus nebenan eine Studentenverbindung einzieht. Um weder spießig zu wirken, noch sich von den Studentenpartys stören zu lassen, wollen sie sich mit ihren neuen Nachbarn anfreunden. Doch als die jungen Eltern das Vertrauen der feierwütigen Studenten missbrauchen, schlagen diese zurück.
Seth Rogen ist jetzt Familienvater, versucht aber dennoch nicht den Anschluss an die Partygeneration zu verlieren. Ihm gegenüber steht Zac Efron, der schon seit einiger Zeit versucht, sein "High School Musical"-Bubi-Image loszuwerden. Eine ungleiche Mischung, die aber auf ihre eigene Art zu harmonieren versteht. Besonders gelungen ist dabei, dass Verbindungspräsident und Feierbestie Nummer eins Teddy Sanders (Zac Efron) es eigentlich gar nicht auf eine Konfrontation mit seinen Nachbarn ankommen lässt und immer wieder nette Szenen hat. Den ersten Stein werfen nämlich die Radners.
Dann beginnt die Situation zu eskalieren und obwohl es in "Bad Neighbors" stets sehr fröhlich zugeht, sind einige Gags arg grenzwertig. Sicherlich ist der Gedanke witzig, dass Mac seine Frau Kelly "melken" muss oder auch die Aktion mit den Airbags. Ersteres ist jedoch nur eine von mehreren geschmacklosen Szenen, und der Running Gag mit den Airbags ist übertrieben und zudem noch lebensgefährlich - schließlich hätte auch das Baby Opfer werden können.
Doch trotz einiger Grenzüberschreitungen gibt es auch eine Menge lustiger Momente, vor allem wenn das Elterndasein oder das wilde Studentenleben persifliert werden. "Bad Neighbors" ist eine kurzweilige Komödie, bei der herzhaft gelacht werden darf - wenn auch einige Sequenzen albern und/oder übertrieben sind. Sympath Rogen und Beau Efron sind dabei ziemlich beste Feinde.

Fazit: 50 %

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