11. Juni 2014

Nix wie weg - vom Planeten Erde

© Splendid

Regie: Cal Brunker
Land / Jahr: USA, Kanada 2013












Scorch Supernova ist der mustigste Held vom Planeten Baab und wagt einen Ausflug zur Erde. Als er dort gefangengehalten wird, liegt es an seinem nerdigen Bruder Gary Scorch aus den Klauen der Menschen zu retten.
Eigentlich teilen sich die Firmen Pixar und Dreamworks das Monopol auf Animationsfilme. Da diese aber immer einfacher zu programmieren sind und mitunter horrende Gewinne abwerfen, versuchen sich auch immer öfter andere Firmen an computeranimierten Spielfilmen. In diesem Falle ist "Nix wie weg - vom Planeten Erde" der erste Kinofilm von Rainmaker Entertainment.
Den Vergleich mit den beiden Größen der Animations-Branche kann die neue Konkurrenz aber keineswegs standhalten. Ihre blauen Invasoren erreichen niemals den Charme einer Pixar-Produktion und auch in Punkto Gags muss "Nix wie weg - vom Planeten Erde" ordentlich zurückstecken. Anstatt an die ganze Familie richtet sich die Erdenflucht fast ausnahmslos an die ganz kleinen Zuschauer, viele Szenen sind sehr albern und blödsinnig geraten.
Begleitet von einem nervtötenden Soundtrack wird eine sehr flotte, aber auch sehr dämliche Abenteuergeschichte geboten, die viele schwachsinnige Wendungen aufweist, ohne dabei überraschen zu können. Die sehr seltenen versteckten Anspielungen auf Klassiker der Filmgeschichte sind ganz nett, aber auch der einzige Anhaltspunkt für erwachsene Zuschauer.
"Nix wie weg - vom Planeten Erde" ist ein inhaltlich mangelhafter Animationsfilm, der sogar Zwölfjährigen schon zu albern sein könnte. Zwar ist der Trip zur Erde und wieder zurück keineswegs langweilig, aber im Vergleich mit den Werken der Konkurrenz geht der neue Player Rainmaker Entertainment gnadenlos unter.

Fazit: 35 %

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen