8. Juli 2014

Brick Mansions

© Universum

Regie: Camille Delamarre
Land / Jahr: Frankreich, Kanada 2014












Damien Collier (Paul Walker) wird als verdeckter Ermittler nach Brick Mansions geschickt, einem Detroiter Stadtteil, in dem das Verbrechen regiert. Dort soll er eine gestohlene Super-Bombe zurückholen, die der Verbrecher Tremaine Alexander (RZA) gestohlen hat. Eine Detonation würde den kompletten Stadtteil auslöschen.
Sprünge von einem Häuserdach durch das Fenster des gegenüberligenden Hauses, lebensgefährliche Totalkarambolgen oder ein Hagel von Tausenden von Kugeln: Paul Walkers Figur Damien Collier überlebt ohne jeglichen Kratzer die übertriebensten Extremsituationen - oftmals durch pures Glück. Und als wäre die Vorlage ein Zeichentrickfilm für Kinder, kommt bei den albernen Actionszenen keinerlei Spannung auf, denn Collier kommt nicht nur nahezu gänzlich verletzungsfrei davon, er hat auch immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Von Gefahr also keine Spur.
An seiner Seite der französische Parkour-Star David Belle, dessen Existenzberechtigung in diesem Film sich lediglich auf die tollen Stunts und Sprünge beschränkt. Nichts inhaltliches, sondern alles zum reinen Selbstzweck.
Abseits der langweiligen Teenie-Action gibt es eine wenig überzeugende Variante des Klassikers "Die Klapperschlange" von 1981, die zu allem Überfluss in einem kitschig-blödsinnigen Finale mündet. Doch obwohl die Figuren ebenso überzeichnet sind, wie die Actionszenen, so ist das Gesamtwerk unspetakulär.
"Brick Mansions" ist ein ganz schwacher Actionfilm, der vielleicht Kinder und Jugendliche begeistern kann. Niveaulos, inhaltlich extrem platt und belanglos. Doch das Schlimmste: Paul Walkers letzter Kinoeinsatz kann noch nicht einmal billige Unterhaltung bieten.

Fazit: 30 %

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