26. September 2014

Scheidungsschaden inklusive

© Paramount

Regie: Stu Zicherman
Land / Jahr: USA 2013












Carter (Adam Scott) kann die schmerzliche Trennung seiner Eltern an seinem neunten Geburtstag nicht aus dem Kopf kriegen. Umso mehr ist er geschockt, dass sein kleiner Bruder Trey (Clark Duke), der noch bei ihm in der Garage wohnt, plötzlich heiraten will. Bei den Hochzeitsplanungen geraten die Ereignisse völlig durcheinander, ein Chaos bahnt sich an.
"Scheidungsschaden inklusive" als Komödie zu bezeichnen, kann wirklich nur von seinen sonnigen Sets und der durchgehend positiven Atmosphäre herrühren. Die Stimmung ist zwar stets gehoben, doch komödiantische Elemente enthält der Film so gut wie keine, gelacht wird einfach zu selten, obwohl das Potenzial dazu vorhanden ist.
Doch Regisseur Stu Zicherman konzentriert sich viel zu sehr darauf, die zahlreichen Nebenhandlungsstränge miteinander zu verknüpfen. Eigentlich vergebene Liebesmüh, denn eine schlichtere Struktur und dafür mehr Witz hätten dem Film besser zu Gesicht gestanden. So ist werden mehrere Themengebiete einfach zu oberflächlich angerissen.
"Scheidungsschaden inklusive" ist ein echter Fernseh-Film. Wäre er eine deutsche Produktion, so würde man ihn als RTL-Weltpremiere oder SAT1.-FilmFilm ankündigen. Sicherlich kein völliger Fehlgriff, aber die Höhepunktarmut und Witzlosigkeit machen das Werk als Komödie unbrauchbar. Zudem werden einige Fragen am Ende nicht aufgeklärt. Wenigstens geht es aber nur extrem selten unter die Gürtellinie.

Fazit: 45 %

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