10. Dezember 2014

Eyjafjallajökull - Der unaussprechliche Vulkanfilm

© Square One Entertainment

Regie: Alexandre Coffre
Land / Jahr: Frankreich, Belgien 2013












Die verfeindeten Ex-Eheleute Alain (Dany Boon) und Valérie (Valérie Bonneton) wollen eigentlich nur zur Hochzeit ihrer Tochter nach Griechenland fliegen, doch da macht ihnen der isländische Vulkan Eyjafjallajökull mit seinem Ausbruch einen Strich durch die Rechnung. Gemeinsam müssen die Ehefeinde sich ihren Weg über die Straßen Europas bis nach Griechenland bahnen.
Dany Boon zehrt immer noch von seinem extremen Erfolg, den er mit "Willkommen bei den Sch'tis" in vielen Ländern Europas feiern konnte. Doch dieser Glanz ist schon lange vorbei. Jetzt geht es qualitativ nur noch bergab für Boon.
In dieser Road-Comedy muss der isländische Vulkan für die dünne Story herhalten. Sein Ausbruch bringt die beiden Erzfeinde Alain und Valérie in die Bredouille, dass sie selbst zusehen müssen, wie sie nach Griechenland kommen. Und natürlich werden somit jede Menge blödsinniger Probleme konstruiert.
Jede Szene gipfelt in einem albernen und teilweise sogar absurden Höhepunkt. So wird der Porsche zum Beispiel von einem Lkw überrollt, aber der Lkw-Fahrer fährt einfach weiter und macht auch vor der Kollision keine Anstalten zu bremsen. Das ist Blödsinn, aber noch der logischste Szenenhöhepunkt in dieser fast gänzlich unlustigen Komödie.
Wer soll denn bitte darüber lachen, wenn sich zwei Erwachsene Menschen in einem Wohnmobil prügeln? Ist das lustig, wenn jemandem ein Pfeil mit einer Armbrust in die Schulter geschossen wird? Es ist einfach nur dumm und abwegig.
"Eyjafjallajökull - Der unaussprechliche Vulkanfilm" ist eine ganz schwache Komödie aus Frankreich. Die Figuren sind alle extrem nervtötend, die Ereignisse sind extrem überzogen. So einen Film braucht wirklich niemand.

Fazit: 30 %

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