7. Dezember 2014

Krieg der Sterne

© 20th Century Fox

Regie: George Lucas
Land / Jahr: USA 1977












Prinzessin Leia (Carrie Fisher) sendet einen Hilferuf an den Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi (Alec Guinness), der diesen über den Farmer Luke Skywalker (Mark Hamill) erreicht. Mit Hilfe der Schmuggler Han Solo (Harrison Ford) und Chewbacca (Peter Mayhew) wollen sie dem Imperium rund um den gnadenlosen Darth Vader (David Prowse) das Handwerk legen und deren sternenzerstörenden Todesstern vernichten.
Marketing-Genie George Lucas entführte die Zuschauer Ende der 70er Jahre in eine fantastisch komplexe Science-Fiction-Geschichte. Für ein verhältnismäßig geringes Budget von nur elf Millionen Dollar musste sich Lucas einiges einfallen lassen, um seine Vision zu verwirklichen. Und das tat er auch, denn kein Trickstudio sah sich in der Lage Lucas' Tricks umzusetzen. Der "Star Wars"-Vater gründete sein eigenes Studio für Spezial Effekte: "Industrial Light & Magic", machte alles selbst und heimste den mehr als verdienten Spezial-Effekte-Oscar ein.
Und so wie mit den Effekten verhält es sich auf mit dem Rest von "Krieg der Sterne". Der Film ist in allen Aspekten eine Flutwelle von kreativen Ideen. Die Handlung ist in sich logisch und gleichzeitig zu keiner Sekunde absehbar. Lucas bleibt nur so lange wie minimal nötig in jeder Szene und bedient sich Wischblenden, wie er es bei dem japanischen Meister-Regisseur Akira Kurosawa gesehen hat, um dem sensationell unterhaltsamen Film seine hohe Geschwindigkeit zu verleihen.
Zudem führt Lucas mit einer grandiosen Leichtigkeit eine Fülle an Figuren ein, von denen eine Vielzahl aus der Filmgeschichte gar nicht wegzudenken ist. Mark Hamills Luke Skywalker kann allerdings nicht mit Harrison Fords Han Solo oder Alec Guinness' Obi-Wan Kenobi mithalten.
Einziger Makel an "Krieg der Sterne" ist, dass die Laserstrahlen-Flut oftmals nur durch Zufall und Glück die Helden verfehlt, während die Sturmtruppen in rauen Mengen um die Ecke gebracht werden. Ansonsten ist der Film absolut lupenrein und ein extrem rares Beispiel dafür, wenn optische Genialität mit einer grandiosen Story zusammengeführt werden. Eine fantastische Reise in ferne Galaxien.

Fazit: 100 %

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