27. Dezember 2014

Rückkehr der Jedi-Ritter, Die

© 20th Century Fox

Regie: Richard Marquand
Land / Jahr: USA 1983












Nach der riskanten Befreiung Han Solos (Harrison Ford) aus der Gefangenschaft von Jabba the Hut, machen sich die Rebellen daran, den neuen Todesstern zu zerstören. Luke Skywalker (Mark Hamill) versucht hingegen Darth Vader von der dunklen Seite der Macht loszureißen.
Der erste "Star Wars"-Film war ein ganz frischer Wind - nicht nur für das Science-Fiction-Genre. Teil zwei, "Das Imperium schlägt zurück", übertraf das Meisterwerk sogar noch. Nachdem Sternenkriegvater George Lucas das Risiko einging und Irvin Kershner die Regie für den Nachfolger überließ und dieser sich selbst übertrumpfte, entschied sich Lucas für "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" abermals einen anderen Filmemacher einzustellen: Richard Marquand. Der Brite hatte zuvor nur einen wirklich großen Film gemacht. Die Ken-Follett-Adaption "Das Messer", einen bodenständigen Thriller. Jetzt sollte er in das fantastische Fach wechseln.
"Die Rückkehr der Jedi-Ritter" hat mit dem Wort "bödenständig" herzlich wenig zu tun. Bodenständig ist hier gar nichts, sondern überdreht bis ins Maximum. Das Budget von 32 Millionen Dollar war für damalige Verhältnisse gigantisch. Allerdings muss man gestehen, dass nach den beiden mega erfolgreichen Vorgängern das Risiko auch gegen Null ging, dass der dritte "Star Wars" floppen könnte.
Auch für "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" ruhten sich die Macher nicht auf den Innovationen der Vorgänger aus, sondern mischten Altbewährtes mit Neuem. So gibt es hier zum Beispiel den Planeten Endor, auf dem die kleinen Bärchenwesen Ewoks leben. Besonders überzeugend ist auch diesmal wieder die Eingangsszene: War es in "Das Imperium schlägt zurück" noch der Eisplanet Hoth, so steigt Teil drei in Jabbas Wüstendomizil ein.
Ganz so perfekt wie die anderen beiden Filme ist "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" nicht geraten. Denn einerseits gibt es diesmal nicht so viele legendäre Momente der Filmgeschichte, andererseits sind die einzelnen Kapitel hier und da ein paar Momente zu lang geraten. Dennoch ist auch der letzte "echte" Star-Wars-Film ein Meilenstein. Ein würdiger Abschluss der ersten Trilogie.

Fazit: 95 %

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen