26. Januar 2015

Kick - Spiel um dein Leben

© KSM

Regie: Marcus Warren
Land / Jahr: Großbritannien 2014












Die beiden Freunde Dan (Rik Young) und Steve (Daniel Bayle) wollen sich einen Traum erfüllen und einmal in einem echten Premier-League-Stadion spielen. Die Bedingungen: Ein dicker Batzen Geld und bis 22 Uhr muss das Stadion verlassen werden, ansonsten sind sie bis zum nächsten Tag eingeschlossen ...

Eine krude Mischung im Emirates
Gedreht im Emirates Stadium, der Heimat des FC Arsenal, im Londoner Norden wagt Regisseur Marcus Warren das Experiment Fußball und Horror miteinander zu verbinden. Doch die ungewöhnliche Mischung ist weniger das Problem dieses schwachsinnigen Horrorfilms. Manchmal reicht eine einzelne fixe Idee einfach nicht aus.
"Kick - Spiel um dein Leben" ist ein grenzenlos dummer Film beruhend auf einem desaströs miesen Drehbuch. Wie die beiden Protagonisten es verpassen können pünktlich aus dem Stadium zu kommen? Sie entspannen noch kurz nach dem Spiel auf dem Rasen. Natürlich spielen die Herren mit einer 5000-Pfund-Armbanduhr, die bei einem Foul zu Bruch geht - deswegen verpassen sie es pünktlich zu gehen. Unglaublicher Blödsinn. Als ihnen ein Mann auf dem Rasen entgegen kommt, rennen sie panisch weg. Ohne jeglichen Grund, denn sie können noch nicht wissen was dieser im Sinne hat. Und dann wird Dan auch noch der Stiel einer Eckfahne in die Wade geworfen. "Kick - Spiel um dein Leben" ist prallgefüllt mit idiotischen Entscheidungen.

Extrem zähe 75 Minuten
Dabei ist der Sport-Schocker vollkommen ernst, soll ein richtiger Horrorfilm sein. Doch Spannung kommt gar nicht auf. Die 75 Minuten Spielzeit fühlen sich wie drei Stunden an, was auch daran liegen könnte dass der Killer nicht so schnell "laufen" kann wie ein Schwerverletzter, der gestützt werden muss.
Am Ende kommt es dann nochmal Knüppeldick: Ein Überlebender soll im Elfmeterschießen ermittelt werden. Wozu das Ganze, das ist unklar. Die Motivation des Stadion-Mörders ist ein völliges Rätsel. Aber er hat wirklich großes Glück, dass die beiden Sportfans immer völlig dümmliche Entscheidungen treffen. "Kick - Spiel um dein Leben" ist ein Ärgernis. Inhalts- und sinnfrei humpeln zwei Trottel 50 Minuten lang durch ein leeres Stadion, ohne das jegliche Unterhaltung oder Atmosphäre aufkommt. Die Sportszenen sind ebenfalls nur sehr kurz und nicht der Rede wert. Misslungen ist gar kein Ausdruck für diesen Blödsinn.

Fazit: 15 %

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