10. September 2015

Hellions

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Regie: Bruce McDonald
Land / Jahr: Kanada 2015












Die Schülerin Dora (Chloe Rose) ist schwanger und das passt so gar nicht in ihren Lebensplan. Doch momentan hat sie andere Probleme, denn während sie Halloween allein zu Hause verbringt, wird sie von einer Gruppe unheimlicher Kinder terrorisiert.
80 Minuten lang ist der Zuschauer mit Dora eingeschlossen und in dieser eigentlich sehr kurzen Laufzeit muss sich die werdende Mutter gar nicht so unwohl fühlen, denn "Hellions" ist alles andere als bedrohlich. Ihr wird das Leben schwer gemacht von ein paar Rotzblagen, die ihre Zeigefinger nicht von der Türklingel lassen können. Die kleinen Quälgeister machen zwar ein bisschen Terror, Spannung bleibt dabei aber völlig fern.
In all dieser Misere versucht der gänzlich unbegabte Bruce McDonald mit billigsten Filtern Qualität und Atmosphäre vorzutäuschen - ein Trick so alt wie das Horrorgenre selbst und schon früher ist niemand darauf reingefallen. Alles was der Kanadier an Ideen aufbringt wirkt, als habe er in der staubigsten aller Klischee-Kisten gekramt.
So bleibt Dora also nichts anderes übrig als immer mal wieder einen Schrei rauszulassen und in schwachsinnigen Traumwelten, die so leer und öde sind wie Wüsten, umherzurennen. Das ist uninspriert und einfallslos und vor allem unendlich zäh und langweilig. Horror aus der untersten Qualitätsschublade.
"Hellions" ist wahrlich die Hölle, man braucht Nerven aus Stahl, um diesen inhaltsleeren und langatmigen Film durchzusitzen. Selbst unter den langweiligsten Genre-Filmen gibt es nur wenige, deren 80 Minuten Laufzeit wie ein drei stündiges Epos wirken. "Hellions" ist ein ganz schwacher Genrebeitrag, den es unbedingt zu vermeiden gilt.

Fazit: 15 %

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